Veranstaltungsdetail

"Gras drüber wachsen lassen?!" - Der Westwall im Spannungsfeld von Naturschutz und Erinnerungskultur

191331F009
Abgeschlossen

Beschreibung

Der ehemalige Westwall war eine Angriffs- und Verteidigungslinie des nationalsozialistischen Unrechtsregimes mit tausenden Bunkern, Höckerlinien und Panzergräben und ist heute die größte bauliche Hinterlassenschaft der Nazi-Diktatur in Rheinland-Pfalz. Die verbliebenen Ruinen haben sich zu naturnahen Lebensräumen entwickelt, die auch aufgrund ihrer bandartigen Anordnung aus Sicht des Naturschutzes von besonderem Wert als Rückzugsgebiet gefährdeter Arten und für ein Biotopverbundsystem sind. Gleichzeitig sind die Ruinen Denkmal und dienen der kritischen Auseinandersetzung mit dem NS-Regime und seiner Ideologie sowie der Prävention gegen Rechtsextremismus.

Die Fortbildung möchte die Lehrerschaft für den Umgang mit der Thematik Westwall sensibilisieren. Neben einer einleitenden Heranführung an das Thema werden entsprechende Einsatzmöglichkeiten im Unterricht erörtert. Ein neuer Film des SWR zum Thema unter fachkundiger Anleitung des Regisseurs wird dabei ebenfalls vorgestellt.

Lehrerinnen und Lehrer
Berufsbildende Schule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus Förderschule
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung
Geschichte Umweltschutz Mahnmal Denkmal Biologie Gesellschaftslehre Nationalsozialismus Erinnerung Erinnerungskultur
nein

Organisation

Fortbildung
Dr. Ralph Erbar, Dr. Nils Franke, Manfred Ladwig
Bad Kreuznach
Tagung
Frank Kühn, Jan Hendrik Winter, Hildegard Eißing
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Röntgenstraße 32
55543 Bad Kreuznach
11.04.2019
09:30 - 18:00
Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Kaiser-Friedrich-Straße 1, 55116 Mainz, Verband der Geschichtslehrer Deutschlands e.V. Landesverband Rheinland-Pfalz, Bettelpfad 46, 55130 Mainz, Ministerium für Bildung, Mittlere Bleiche 61, 55116 Mainz

Anmeldung

Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
überregional
28.03.2019