Veranstaltungsdetail

Erinnern ohne Zeitzeugen

"Das Zweitzeug*innen-Projekt"

20133GW002
Findet statt

Beschreibung

"Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden." (Elie Wiesel)
Diese Motivation liegt dem Projekt ZWEITZEUGEN e.V. (bis Juni 2020 HEIMATSUCHER e.V.) zugrunde.
Dieses Projekt soll Schülerinnen und Schüler ermutigen, durch das Weitergeben der Geschichten selbst zu zweiten Zeuginnen bzw. Zeugen, zu "Zweitzeug*innen" zu werden, sich gegen Rassismus und Antisemitismus stark zu machen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Dabei werden Holocaust-Überlebensgeschichten, die der Verein in den vergangenen Jahren dokumentiert hat, weitererzählt.

Sowohl in seiner Wanderausstellung als auch in Projektarbeit an Schulen versucht der Verein, einen modernen und emotionalen Zugang zum Thema der Schoah zu wählen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche altersgerecht an dieses komplexe Thema heranzuführen. Hierfür werden die Geschichte einer Überlebenden bzw. eines Überlebenden von der Kindheit bis in die Gegenwart erzählt, weitere Biografien mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet und gemeinsam die Bedeutung des Gelernten im Heute erörtert.
In dieser E-Session soll die Bildungsarbeit des Vereins und das ihm zugrunde liegende didaktische Konzept vorgestellt werden. Interessierte Schulen können mithilfe dieses Projekts ihre Erinnerungsarbeit ausbauen und so evtl. auch zu einer "Zweitzeug*innen-Schule" werden.

Lehrplanbezug/Zielgruppe:
- Gesellschaftswissenschaften (Sozialkunde, Geschichte, Gesellschaftslehre), Religion, Ethik
- Lehrerinnen und Lehrer

Inhalte der Fortbildung:
- Vostellen des Projekts ZWEITZEUGEN e.V., das Erinnerungsarbeit an Schulen betreibt
- Wie gelingt Erinnern ohne Zeitzeugen?
- Holocaust/Schoah
- Themen Rassismus und Antisemitismus
- Reflexion von Projekten im Bereich der Erinnerungsarbeit
- Arbeit mit Biographien
- Verbindung von Geschichte und Gegenwart

Veranstaltungsform: E-Session

Ziele:
- Kennenlernen eines Beispiels, wie Erinnerungsarbeit an der eigenen Schule umgesetzt werden kann
- Kennenlernen der pädagogischen Arbeit des Vereins
- didaktisch-methodische Herangehensweise zum Thema "Erinnern ohne Zeitzeugen"
- Herstellen von Verbindungslinien zwischen Geschichte und Gegenwart

Voraussetzungen:
- keine

Referenten:
Ksenia Eroshina, Leitung Team Bildung, ZWEITZEUGEN e.V.
Anna-Maria Schmidt, Koordinierungsstelle für schulische Gedenkarbeit und Zeitzeugenbegegnungen

Kooperationspartner:
- ZWEITZEUGEN e.V.

Mit dem Zulassungsschreiben bzw. vor Veranstaltungsbeginn erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hinweise, wie der Zugang zur E-Session erfolgt.

Lehrerinnen und Lehrer
Berufsbildende Schule Förderschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus Grundschule
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung
Geschichte Sozialkunde Gesellschaftslehre GL Religion Ethik Erinnerungskultur erinnern gedenken Zeitzeuge Zeitzeugen Gedenkarbeit Nationalsozialismus Holocaust Antisemitismus Rassismus Projektarbeit E-Session Online Digitale Angebote Fernunterricht
nein

Organisation

Fortbildung
Ksenia Eroshina
Online
E-Session
Anna-Maria Schmidt
Online-Angebote Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Online
10.09.2020
16:00 - 18:00

Anmeldung

Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Online
06.09.2020