Veranstaltungsdetail

Gegen den Antisemitismus. Die jüdische Studentenverbindung "Badenia"

Wie jüdische Studenten im Kaiserreich auf den Antisemitismus reagierten und Blicke auf ihren weiteren Lebensweg am Beispiel der Heidelberger Studentenverbindung "Badenia"

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Freigegeben

Beschreibung

Im Deutschen Reich nahm der Antisemitismus in den 1890er Jahren erkennbar zu. Dies zeigte sich auch an den Universitäten. Eine Folge war, dass Studentenverbindungen entschieden, keine Juden mehr als Mitglieder aufzunehmen.
Als Reaktion auf den zunehmenden Antisemitismus gründeten sich an verschiedenen Universitäten jüdische Studentenverbindungen, die zeigen wollten, dass man jüdisch und deutsch zugleich sein konnte. Eine dieser Verbindungen war die "Badenia" in Heidelberg.
In der Fortbildung soll die Geschichte der "Badenia" vorgestellt werden und an ihrer Arbeit exemplarisch das Engagement der Studenten gegen den Antisemitismus in der Zeit des Kaiserreichs aufgezeigt werden.
In einem weiteren Schritt wird das weitere Leben der Badenia-Mitglieder in der Weimarer Republik und NS-Zeit beleuchtet. Mit dem aus Frankenthal stammenden Ludwig Marum, später Justizminister des Landes Baden und dem Arzt Magnus Hirschfeld waren zwei in der Weimarer Republik sehr bekannte Männer Mitglieder der "Badenia". Beide wurden in der NS-Zeit wegen ihres gesellschaftlichen Engagements verfolgt.

Lehrerinnen und Lehrer
Berufsbildende Schule Förderschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung
Antisemitismus Deutsches Reich Juden Judentum Studentenverbindungen Magnus Hirschfeld Ludwig Marum Widerstand Migration Emigration Nationalsozialismus Weimarer Republik Fernunterricht Demokratiebildung Bildung in der digitalen Welt LgFuW E-Session
nein

Organisation

Fortbildung
Dr. Christian Könne
Online
E-Session
Online-Angebote Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Online
08.04.2022
15:00 - 16:00

Anmeldung

Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
landesweit
01.04.2022