Veranstaltungsdetail

Friedenserziehung konkret - am Beispiel Verdun

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Findet statt

Beschreibung

Verdun, eine Stadt, die wie keine andere den Deutschen und Franzosen gleichermaßen zur Chiffre des Menschen verschlingenden Kriegsjahres 1916 geworden ist.
Verdun, ein kleines französisches Städtchen, idyllisch an der Maas gelegen, etwas abgekoppelt von der hektischen Moderne der französischen Großstädte. Übersichtlich und überschaubar.
Verdun ist eine Schlüsselschlacht des Ersten Weltkrieges und des 20. Jahrhunderts, weil sie eine strategische Entscheidung, das Kriegsende, herbeiführen sollte.
Verdun, der historische Augenblick vom 22. September 1984 hat die deutsch-französische Aussöhnung, die überwundene Erbfeindschaft, die sich in blutig-tragischen Epochen europäischer Geschichte widerspiegelt, bewusst gemacht. Mit Verdun wurde für dieses Treffen ein Ort gewählt, der symbolträchtig den als „Erbfeindschaft“ politisch kultivierten Komplex zwischen beiden Nationen versinnbildlichte.
Dieses letzte vollständig erhaltene Schlachtfeld in Europa ist Geschichte zum Anfassen, die Stahlskelette der Festungen, die überwucherte Mondlandschaft, die 84 französischen, deutschen und amerikanischen Soldatenfriedhöfe dokumentieren das Ergebnis der Schlacht von Verdun. Vergessen ist heilsam. Doch für dieses Trauma ist es die falsche Medizin. Europa muss sich erinnern. Es muss sich erinnern an die Millionen Toten, die in den Gräben starben, und an das Leid, das die Nachricht von ihrem Tod in die Familien trug. Europa muss sich mit dem Ziel erinnern, dass sich Geschichte nicht wiederholen darf.
Im Rahmen einer Tagesfahrt soll es den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht werden, vor Ort das Bild der Grausamkeit und Menschenverachtung eines Krieges zu erkennen. Es dient auch zur Verdeutlichung, welche wichtige Rolle die Gedenkkultur für Versöhnung und Verständigung spielt. Kriegsgräber sind Mahnmale des Friedens und Lernorte der Geschichte. Sie können somit eine wichtige Rolle bei der Friedenserziehung in der Schule spielen.
Teilnahmegebühr:
Bitte beachten Sie, dass bei dieser Fortbildung eine Teilnahmegebühr in Höhe von 80,- Euro anfällt. Darin sind enthalten:
• Exkursionsfahrt nach Verdun
• Eintritte
Das ILF übernimmt:
• zwei Übernachtungen im Einzelzimmer
• Verpflegung im Tagungshaus
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung vom ILF, bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr unter Angabe der Rechnungsnummer. Einzelne Beträge können dabei nicht aus der Teilnahmegebühr herausgerechnet werden.

Tagungsort/Unterkunft:
Gästehaus Barmherzige Brüder Trier, Nordallee 1, 54292 Trier, Tel: 0651-2081026
Die Fortbildung beginnt am 26. Sept.17 um 14 Uhr und endet am 28. Sept.17 um 12:30 Uhr mit einem Mittagessen.
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 20.08.2017 über das Portal „Fortbildung Online“ auf dem Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz beim ILF an. In Ausnahmefällen ist auch die Anmeldung mit einem Faxformular, das Sie auf der ILF-Homepage (www.ilf-mainz.de) finden, möglich (Fax-Nr. 06131/284525).
Sie erhalten etwa drei Wochen vor der Fortbildung eine Einladung zu der Fortbildung.
Bitte denken Sie für die Tages-Exkursion nach Verdun an festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung.

Lehrerinnen und Lehrer
Berufsbildende Schule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus
Sonstige
nein

Organisation

Fortbildung
Friedrich Hermes, N.N.
ILF - Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung , Saarstraße 1, 55122 Mainz
Trier
Kurs (mehrtägig)
Dr. Jürgen Kost
Tagungs- und Gästehaus der Barmherzigen Brüder Trier
Nordallee 1
54292 Trier
26.09.2017
14:00 - 18:00 Uhr
27.09.2017
08:00 Uhr - 19:30 Uhr
28.09.2017
09:00 Uhr - 12:30

Anmeldung

Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Mainz
landesweit
20.08.2017