Veranstaltungsdetail

Bertolt Brecht und das epische Theater

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17i402201
Findet Statt

Beschreibung

Bertolt Brecht ist nicht nur auf Grund seiner Dramen (und Gedichte) eine herausragende Gestalt in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Im Gegenteil: Seine Dramen (insbesondere die großen Dramen des Exils) erscheinen heute so altbekannt, dass Max Frisch ihnen bereits vor 50 Jahren „die durchschlagende Wirkungslosigkeit eines Klassikers“ attestieren konnte. Wirklich und nachhaltig revolutionär hat Brechts Theaterkonzeption gewirkt: Das epische Theater ist Teil einer Theaterbewegung, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den überkommenen Sehgewohnheiten eine antiillusionistische und antiidentifikatorische Ästhetik entgegensetzt. Ohne diese Ästhetik können wir uns Theater heute kaum vorstellen.
Für unsere Schülerinnen und Schüler ist das anders: Für sie ist die illusionistische, identifikatorische Ästhetik Hollywoods nach wie vor der Maßstab. Die Fortbildung will für die Oberstufe einen Zugang zu Brechts (bekannten und weniger bekannten) Dramen eröffnen, der die Ästhetik der Verfremdung in die Lektüre integriert und (damit) auch an aktuelle Theater-Diskurse anschließt.

Lehrerinnen und Lehrer
Gymnasium Berusbildende Schule
Sonstige
Deutsch; Sek II
nein

Organisation

Fortbildung
Anne Riecke
ILF - Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung , Saarstraße 1, 55122 Mainz
Vallendar
Kurs (mehrtägig)
Dr. Jürgen Kost
Forum Vinzenz Pallotti, Begegnungs- und Bildungsstätte
Pallottistraße 3
56179 Vallendar
23.05.2017
09:00 - 18:00 Uhr
24.05.2017
09:00 - 16:30

Anmeldung

Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Mainz
landesweit
30.04.2017