Veranstaltungsdetail

Heterogenität als Symptom der Moderne

Die Darstellbarkeit moderner Wirklichkeit – Texte der Moderne im Querschnitt

18i402001
Findet Statt

Beschreibung

Schon für Bertolt Brecht und Friedrich Dürrenmatt stellt sich die Frage, wie die moderne Welt in ihrer Komplexität und Unübersichtlichkeit im Kunstwerk noch angemessen dargestellt werden kann. Traditionelle Zugriffe (die Konzentration auf den großen Einzelnen, eine fotografische Abbildung von Realität) verbieten sich. Im Grunde kann man modernes Schreiben auffassen als das experimentierende Ringen um die angemessene Form für die Darstellung einer kaum mehr darstellbaren Welt.
Die Frage, die sich daraus ableitet, ist, wie einerseits Schriftstellerinnen und Schriftsteller schreibend dieser komplexen und unübersichtlichen Wirklichkeit begegnen, andererseits wie eben diese Inhalte bestmöglich einer deutlich hete-rogenen Schülerschaft vermittelt werden können.
Neben einer diachronen Beschäftigung mit Lyrik, epischen Kurzformen, Roman- sowie Dramenauszügen werden Möglichkeiten des medien-integrativen Arbeitens – etwa bezogen auf Filme, Comics etc. – thematisiert. Dabei werden im Rahmen der gegebenen Thematik auch aktuelle didaktisch-methodische Hinweise für den in einem recht weiten und offenen Sinn verstandenen Bereich der `Differenzierung´ diskutiert.

Lehrerinnen und Lehrer
Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus
Sonstige
Deutsch; Sek I; Sek II
nein

Organisation

Fortbildung
Sonja Thielecke, Dr. Jürgen Kost
ILF - Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung , Saarstraße 1, 55122 Mainz
Vallendar
Kurs (mehrtägig)
Dr. Jürgen Kost
Forum Vinzenz Pallotti, Begegnungs- und Bildungsstätte
Pallottistraße 3
56179 Vallendar
29.05.2018
09:30 - 17:00
30.05.2018
09:30 - 17:00

Anmeldung

Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung Mainz
landesweit