Kommunikation verstehen und fördern: Einführung in die Unterstützte Kommunikation
In heterogenen Klassen begegnen Lehrkräfte zunehmend Schülerinnen und Schülern mit eingeschränkten sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Diese Fortbildung zeigt, wie Unterstützte Kommunikation (UK) als Werkzeug zur Verständigung eingesetzt werden kann – mit vielen Beispielen aus dem Schulalltag, praktischen Übungen und Raum für Austausch.
Damit UK im Schulalltag erfolgreich umgesetzt werden kann, braucht es neben methodischem Wissen vor allem eine wertschätzende Grundhaltung, grundlegende Kenntnisse der Kommunikationsentwicklung sowie eine zielgerichtete, individuelle Förderplanung.
In dieser praxisorientierten Fortbildung erhalten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in die Unterstützte Kommunikation. Dabei werden sowohl die theoretischen Grundlagen, als auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den schulischen Alltag vermittelt.
Im ersten Teil der Fortbildung werden die Grundlagen der Kommunikationsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen thematisiert. Dabei werden typische Herausforderungen und besondere Entwicklungsverläufe thematisiert. Anschließend erhalten die Teilnehmenden einen systematischen Überblick über die Methoden der Unterstützten Kommunikation – von körpereigenen Kommunikationsformen wie Mimik und Gestik über Gebärden und Symbolsysteme bis hin zu digitalen Hilfsmitteln.
Im Nachfolgenden werden die Zielgruppen und Einsatzbereiche von Unterstützter Kommunikation differenziert dargestellt, um passgenaue Förderansätze entwickeln zu können.
Zum Abschluss der Veranstaltung geht es um die Interventionsplanung im schulischen Alltag: Welche Schritte sind notwendig, um UK nachhaltig und im multiprofessionellen Team wirksam umzusetzen?
Dabei ist auch Raum für Praxisbeispiele, Austausch und Reflexion aus dem eigenen Berufsalltag der Teilnehmenden.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für Unterstützte Kommunikation als pädagogisches Handlungsfeld zu entwickeln und praxisnahe Impulse für die Umsetzung im Schulalltag zu erhalten. Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, kommunikationsbezogene Bedürfnisse von Schülerinnen und Schülern besser zu erkennen, geeignete Unterstützungsformen auszuwählen und Interventionsmaßnahmen im Team sinnvoll zu planen und umzusetzen.
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer Pädagogische Fachkräfte Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter
Schularten
Förderschule Grundschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus