Das sog. Selbstbestimmungsgesetz ist seit dem 1. November 2024 in Kraft ist und ermöglicht die freie Wahl des Geschlechtseintrags (männlich, weiblich, divers oder keine Angabe). Dadurch können auch junge Menschen ihren Namen und Geschlechtseintrag ändern. Im Zuge dieser Neuregelung erschien zur Unterstützung von Schulleitungen, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften Anfang 2025 in Rheinland-Pfalz die Handreichung "TRANS*INTER*NICHT-BINÄR". Begleitend zur Handreichung möchte diese Veranstaltung praktische Anregungen geben, schulrechtliche Fragen besprechen und mögliche Sensibilisierungsmaßnahmen für trans*, inter* und nicht-binäre Kinder und Jugendliche aufzeigen. Darüber hinaus relektieren die Teilnehmenden darüber, was es bedeutet, lesbisch, schwul, bisexuell, transident, intergeschlechtlich oder queer zu sein und wie sie selbst damit und mit den Menschen aus der Community umgehen. Statistisch gesehen sitzen in jeder Klasse ein bis drei queere Jugendliche.
Informationen zur Thematik sowie Unterrichtsbausteine zur Verwendung in unterschiedlichen Schularten und Altersgruppen runden das Angebot ab. Dazu besteht jederzeit Raum für Austausch und Fragen rund um das Thema.
Zielgruppen
Pädagogische Fachkräfte Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter Lehrerinnen und Lehrer Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren
Schularten
Grundschule Berufsbildende Schule Integrierte Gesamtschule Realschule plus Gymnasium Förderschule