Antidemokratische Entwicklungen und Extremismus: Wie gefährdet ist unsere Demokratie?
Orientierung an praktischen Fallbeispielen
Die Schule gilt als Spiegelbild der Gesellschaft. Doch was bedeutet es, wenn zunehmend radikalisierte Sichtweisen, teilweise extremistische Selbstverortungen sowie rassistische Äußerungen im schulischen Kontext offen artikuliert werden? Wenn antidemokratische Positionen scheinbar an Normalität gewinnen und im Schulalltag "salonfähig" erscheinen?
Welche Akteurinnen, Akteure und gesellschaftlichen Dynamiken begünstigen diese Entwicklungen? Welche Rolle spielen soziale Medien, politische Bewegungen oder jugendkulturelle Strömungen? Und vor allem: Wie kann und sollte der Lernort Schule angemessen darauf reagieren?
Welche Formen von Äußerungen treten konkret auf? Wo verlaufen rechtliche und pädagogische Grenzen? Was kann und darf ich als Lehrkraft in solchen Situationen tun?
Diese Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen, gemeinsam reflektiert und anhand von Praxisbeispielen eingeordnet sowie bewertet. Ziel ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit demokratiefeindlichen und diskriminierenden Positionen im schulischen Kontext zu stärken.
Zielgruppen
Lehrkräfte Pädagogische Fachkräfte Schulleitung
Schularten
Berufsbildende Schule Förderschule Grundschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus