Der Klimakoffer – Klimawandel verstehen und handeln

Ein Angebot für Schulen in Rahmen der MINT-Strategie und des Corona Aufholprogramms

Mit den Experimenten des Klimakoffers lassen sich wissenschaftliche Hintergründe und Folgen des Klimawandels schon für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 fächerübergreifend im Unterricht erfahrbar machen.
So können mit relativ einfachen Aufbauten des Klimakoffersets und einer Wärmebildkamera von der Absorption von Wärmestrahlung durch CO2 über den Albedo-Effekt bis hin zur Versauerung der Meere, verschiedene naturwissenschaftliche Zusammenhänge in Schülerexperimenten untersucht werden. Erst durch den Erwerb von fachlich angemessenen Vorstellungen der zentralen Aspekte von Klimawandel auf individueller Ebene wird klimafreundliches Handeln ermöglicht. Hierbei ist es notwendig, dass über den Fachunterricht hinaus für Schülerinnen und Schüler Handlungs- und Aktionsmöglichkeiten, z. B. in Projekten, geschaffen werden.
Am ersten Tag der Fortbildung werden der Klimakoffer und die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels vorgestellt sowie in Kleingruppen die Experimente der Module durchgeführt.
Anschließend werden Basiskonzepte und Kompetenzen der naturwissenschaftliche Fächer beleuchtet und Möglichkeiten vorgestellt, diese auf unterschiedlichem Niveau zu fördern, um Wissens- und Kompetenzlücken, die pandemiebedingt entstanden sind, zu füllen.
Am zweiten Tag werden Handlungsmöglichkeiten erörtert und diskutiert, die im schuleigenen Konzept Eingang finden können. Ein Workshop zur Sprachbildung stellt die Möglichkeit der Förderung von Schülerinnen und Schülern vor, die pandemiebedingt sprachliche Defizite haben und erläutert die verschiedenen Materialien, die dafür zum Klimakoffer zur Verfügung stehen.

Bei jeder Veranstaltung zum Klimakoffer werden an die teilnehmenden Schulen Klassensets der Klimakoffer mit Wärmebildkamera im Wert von 1680 Euro im Rahmen der MINT-Strategie und des Corona-Aufholprogramms an Schulen vergeben. Bedingung ist, dass sich Lehrkräfteteams einer Schule gemeinsam zu einer der Fortbildungen anmelden. Die Bereitschaft zur Umsetzung und Einsatz des Konzepts des Klimakoffers in möglichst allen relevanten Fächern aber auch die Unterstützung der Nachhaltigkeitsziele und Klimaziele mit der ganzen Schulgemeinschaft wird dabei vorausgesetzt. Die Abgabe eines eigenen Konzepts ist im Nachgang der Fortbildung durch die Schulleitung obligatorisch, sowie die Teilnahme an einer späteren Evaluation erwünscht. Eine Vorlage des Konzepts bzw. einer möglichen Ausführung ist hier zum Download bereitgestellt.

Wenn sich Ihre Schule für ein Klimakofferset mit Wärmebildkamera bewerben möchte, melden sich bitte mind. zwei Lehrkräfte (gerne bitte aus unterschiedlichen Fächern) gemeinsam für eine der zweitägigen Fortbildungen „Der Klimakoffer – Klimawandel verstehen und handeln“ an.

Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss für diese Veranstaltungen.
Sollten sich mehr Schulen für die Fortbildungstermine anmelden, als Plätze frei sind, entscheidet das Los über die Teilnahme.
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer
Schularten
Integrierte Gesamtschule Gymnasium Realschule plus
Schwerpunkt
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung
Stichworte
Corona-Aufholprogramm, Klimawandel, BNE/GL, Sprachförderung

Organisation

Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Kurs
Ausbildungsstunden
16
Dozenten
Thomas Schemer, Karina Hausknecht, Dr. Miriam Repplinger
Leitung
Margrit Scholl
Standort
Trier
Veranstaltungsort
Max-Planck-Gymnasium
Sichelstr. 3
54290 Trier
Termine
2023-05-24
09:00 Uhr - 17:00 Uhr
2023-05-23
09:30 - 17:00
Module

Anmeldung

Veranstalter
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Gültigkeitsbereich
landesweit
Anmeldeschluss
11.12.2022

Schnelle Informationen