Eine wissenschaftliche Einführung in ein Thema des neuen Lehrplans für die Sekundarstufe II
Der neue Lehrplan in Geschichte der Sekundarstufe II schreibt im Pflichtmodul "Emanzipationen" vor, die Geschichte der Emanzipation von homo- und bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) im Unterricht zu behandeln.
Diese E-Session will aus fachwissenschaftlicher Sicht Einblicke in zentrale Stationen dieser Geschichte vermitteln, die oft als die Geschichte der Verfolgung von Homosexualität bei Männern bekannt ist. Dass es daneben andere Verfolgungen oder Pathologisierungen solcher Menschen gab, dass es aber eben auch verschiedene Emanzipationsbewegungen gab und wie diese aussahen, ist meist weniger bekannt.
Die Fortbildung wird die drei in der Geschichtswissenschaft herausgearbeiteten Emanzipationsbewegungen in Kaiserreich/Weimarer Republik, der Nachkriegszeit bis 1969/73 sowie der dritten Emanzipationsbewegung seit Ende der 1960er Jahre vorstellen, zentrale Akteurinnen und Akteure aufzeigen sowie deren Ziele und deren Umsetzung beleuchten. Nicht zuletzt werden auch Hinweise auf die Landesgeschichte von Rheinland-Pfalz gegeben.
Bei Fragen zur Veranstaltung melden Sie sich bitte bei: Christian.Koenne@pl.rlp.de oder Marcus.Hansmann@pl.rlp.de
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren
Schularten
Gymnasium Integrierte Gesamtschule
Kompetenzen & Niveau
Bildung in der digitalen Welt - Informieren und Recherchieren Niveau 1 - Einsteigerinnen und Einsteiger
Schwerpunkt
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung
Stichworte
LSBTI
sexuelle und geschlechtliche Vielfalt
Emanzipationsgeschichte
homosexuell
transident
intergeschlechtlich
bisexuell
Demokratiebildung
plurale Gesellschaft