Einbindung von Theatertheorien in den DS-Unterricht
Edward Gordon Craig – Der Schauspieler als Marionette
Edward Gordon Craig hat sich in seinen Theorien intensiv mit dem Konzept des Schauspielers und der Marionette auseinandergesetzt. Er vertrat die Auffassung, dass die Marionette - eine "Über-Marionette" - eine überlebensgroße, unbelebte Figur, den Schauspieler in einem zukünftigen Theater ersetzen könnte.
Robert Wilson setzt die Gedanken und Forderungen von Edward Gordon Craig in einigen seiner Produktionen um, in dem er den Schauspieler als individuellen Gestalter der Rolle zu Gunsten eines "Theater der Bilder" zurücktreten lässt.
Schülerinnen und Schüler verfügen nur in den seltensten Fällen über die Fähigkeit, Figuren in überzeugender Weise realistisch auf der Bühne darzustellen. Die Rücknahme der Sprache und die konsequente Stilisierung theatraler Mittel ermöglichten dagegen die Verwirklichung ästhetisch überzeugender Schülerproduktionen.
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer Pädagogische Fachkräfte
Schularten
Förderschule Berufsbildende Schule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus
Kompetenzen & Niveau
Niveau 1 - Einsteigerinnen und Einsteiger
Schwerpunkt
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung
Stichworte
Projektarbeit
Darstellendes Spiel
DS
Theaterprojekte
Theater
DS Fortbildung
Fortbildung Darstellendes Spiel
Darstellendes Spiel Fortbildung
Organisation
Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Tagung
Ausbildungsstunden
7
Dozenten
Bettina Hahn
Leitung
Catherina von Szadkowski
Standort
Bad Kreuznach
Veranstaltungsort
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Steinkaut 3
55543 Bad Kreuznach