Amok und andere Formen schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen: Einführung in das schulische Bedrohungsmanagement

Eine Perspektive aus Prävention und Fallmanagement

Sehr geehrte Damen und Herren,

die angebotene Veranstaltung ist ausgebucht. Wir werden nach Zusatzterminen schauen, die dann hier Veröffentlicht werden.
Vielen Dank für Ihr Interesse!
MfG
Tatjana Eltze
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HINWEIS: Veranstaltung für je 2-3 Personen einer Schule.
Bitte finden Sie sich als schulinternes Tandem oder Trio aus Mitgliedern der Schulleitung sowie des schulischen Krisenteams zusammen und melden Sie alle Teilnehmenden einzeln über Fortbildung-Online an.

"Ich bringe Dich um!" ruft der eine Schüler seinem Mitschüler zu; "Amoklauf, 21.01.2026" steht mit Edding geschrieben auf der Mädchentoilette; ein Schüler malt im Kunstunterricht blutrünstige Bilder von Kopfschüssen und Leichen; zwei Siebtklässler berichten der Klassenleitung aufgeregt, dass ein Mitschüler auf seinem WhatsApp-Profilbild mit Schusswaffe posiert und eine "Todesliste" im Klassenchat gepostet hat.
Die ganze Bandbreite an Drohungen sowie als Warnhinweise wahrgenommene Verhaltensweisen begegnen Schulen in ihrem Alltag und verursachen Ängste und Unsicherheiten. Nur so im Affekt daher gesagt? Ein schlechter Scherz? Der Versuch, einen anderen zu diffamieren? Der Versuch, einen Unterrichtsausfall herbeizuführen? Oder befindet sich hier jemand auf dem Weg zu einer Gewalttat?
Um in einer ersten Bewertung die Ernsthaftigkeit von Drohungen oder wahrgenommenen Warnhinweisen einzuschätzen, um vermeintliche Scherze und impulsive, affektive Aussagen von ernsthaften Bedrohungen abzugrenzen und über die Einbindung der Polizei sowie über schulische Maßnahmen zu befinden, müssen die schulisch Beteiligten problematische Verhaltensweisen oder Äußerungen kennen und erkennen und darauf angemessen reagieren.

Dieses Angebot richtet sich an Kleinteams aus Schulleitungen sowie Mitgliedern schulischer Krisenteams, die sich vertieft mit dem Thema Amok und anderen Formen schwerer zielgerichteter Gewalt beschäftigen wollen.
Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung eines thematischen Überblicks, das Erlernen einiger hilfreicher Methoden sowie das Kennenlernen zentraler Prinzipien für die praktische Umsetzung im schulischen Bedrohungsmanagement.
Am Vormittag erarbeiten wir gemeinsam die Grundlagen in Form von dialogischen Inputs, ergänzt um Murmel-, Austausch- und Reflexionsphasen.
Der Nachmittag ist praktisch orientiert: Zunächst werden wir die Informationsgewinnung im Gespräch mit einer drohenden Schülerin bzw. einem drohenden Schüler in den Blick nehmen und praktisch erproben. Darüber hinaus widmen wir uns der Erstbewertung von vorliegenden Informationen im praktischen Beispiel.
Die Teilnahme in Tandems bzw. Trios hat sich bewährt, um den Transfer in die schulische Praxis zu erleichtern.

Verpflegung:
Kaffee, Tee und Wasser werden kostenfrei für Sie bereitgestellt.
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer Schulleitung Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter Pädagogische Fachkräfte
Schularten
Berufsbildende Schule Förderschule Grundschule Gymnasium Integrierte Gesamtschule Realschule plus
Schwerpunkt
Prävention, Soziales Lernen und Gesundheit
Stichworte
#krisenmanagement, Krisenintervention, #Schulpsychologie

Organisation

Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Tagung
Ausbildungsstunden
8
Dozenten
Benedikt Herwig
Leitung
Benedikt Herwig
Standort
Bad Kreuznach
Veranstaltungsort
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Steinkaut 3
55543 Bad Kreuznach
Termine
2026-01-22
09:00 - 17:00
Module

Anmeldung

Veranstalter
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Gültigkeitsbereich
landesweit
Anmeldeschluss
12.01.2026

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