China im Unterricht: Geschichte und (Außen-) Politik
Aus der Reihe: Mehr vom A/ anderen w/ Wissen
Die erste Sitzung bietet einen knappen Überblick über bestehende curriculare Schwerpunkte bei der Behandlung von China im Geschichtsunterricht in verschiedenen Bundesländern – beispielsweise den oft mit Kolumbus verglichenen Seefahrer Zheng He, China und die imperialistischen Mächte, Reform und Revolution im China des 20. Jahrhunderts, Chinas Entwicklung zur Weltmacht. Dabei werden exemplarisch Materialien aus Schulbüchern verschiedener Bundesländer vorgestellt, ergänzt durch bereits erstellte oder in Planung befindliche Materialien der China-Schul-Akademie, darunter ins Deutsche übersetzte Quellentexte für den Geschichtsunterricht, die im ersten Teil der Sitzung behandelt werden. An Beispielen erläutern wir die Grundprinzipien, denen wir bei der Materialerstellung folgen und zeigen, warum für eine gelungene Vermittlung von China-Kompetenz die wissenschaftlich-kritische Einordnung und kontrovers-multiperspektivische Präsentation sowohl von historischen als auch von gegenwärtigen Quellen unerlässlich ist.
Im zweiten Teil legen wir den Fokus auf die außenpolitischen Ambitionen der Volksrepublik China und auf Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer und mit Taiwan. Die VR China hat hierbei im Laufe der Jahrzehnte ihre Taktiken immer wieder neu justiert. Das ideologische Framing wurde angepasst, die Wirtschaftspolitik und außenpolitische Interessen wurden verzahnt und die militärische Komponente wird zunehmend als Machtfaktor bedeutend. Unterschiedliche Positionen der VR China und weiterer Anrainer werden vorgestellt und eingeordnet und neue Unterrichtsmaterialien vorgestellt.
Zielgruppen
Lehrerinnen und Lehrer
Schularten
Berufsbildende Schule Gymnasium Integrierte Gesamtschule
Schwerpunkt
Lehrpläne und Bildungsstandards in den Fächern, Kompetenzorientierung